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SUMMARY:Fachtag "Teilhabe und Mehrfachdiskriminierung: Herausforderungen 
 und Perspektiven für und von LSBTIQ+ Menschen mit Fluchterfahrung"
DESCRIPTION:Über Teilhabe und Diskriminierung von LSBTIQ+ Menschen mit F
 luchterfahrung geht es auf einem Fachtag am 12. November 2026\\, zu dem d
 as Amt für Gleichstellung und Antidiskriminierung und das Kommunale Inte
 grationszentrum einladen.\\nLSBTIQ+ Menschen mit Fluchterfahrung sind bes
 onders vulnerabel und häufig von Mehrfachdiskriminierung betroffen. Häu
 fig kommen ein unsicherer Aufenthaltsstatus\\, die schwierige Suche nach 
 einer sicheren Unterkunft und Erfahrungen mit unterschiedlichen Formen vo
 n Diskriminierung\\, wie etwa Rassismus und Queerfeindlichkeit\\, zusamme
 n. Diskriminierung ist eine zentrale Barriere\\, die Menschen den gleichb
 erechtigten Zugang zu Arbeit\\, Wohnraum\\, Bildung und gesellschaftliche
 n Aktivitäten verwehrt. Um effektive Teilhabe zu ermöglichen\\, müssen
  Barrieren und Vorurteile abgebaut und die rechtlichen Grundlagen konsequ
 ent angewendet werden.\\nZum Austausch sowie themenorientierten Vernetzun
 g richten das Amt für Gleichstellung und Antidiskriminierung und das Kom
 munale Integrationszentrum Düsseldorf des Amtes für Migration und Integ
 ration gemeinsam den Fachtag „Teilhabe und Mehrfachdiskriminierung: Her
 ausforderungen und Perspektiven für und von LSBTIQ+ Menschen mit Fluchte
 rfahrung“ aus. Die inhaltliche Ausgestaltung wurde in Zusammenarbeit mi
 t Fachkräften der AWO Familienglobus gGmbH\\, der Integrationsagentur so
 wie der frauenberatungsstelle düsseldorf e.V.\\, dem Netzwerk PRADI NRW 
 und der Aidshilfe Düsseldorf e.V. entwickelt.\\nZielgruppe sind alle ber
 atenden Fachkräfte zu den Themen LSBTIQ+\\, Gesundheitswesen und Flucht-
 Expertise sowie verwaltungsinterne Akteur*innen.\\nProgramm:\\n9:00 Uhr |
  Offenes Ankommen\\n9:30 Uhr | Begrüßung und Einführung\\n9:50 Uhr | K
 eynote „Zwischen Flucht\\, Identität und Ausgrenzung: Intersektionale 
 Perspektiven auf die Lebensrealitäten queerer Geflüchtete“ Lilith Raz
 a\\, zertifizierte trans* Beraterin und Vorstand im Queeren Netzwerk NRW\
 \n10:50 Uhr | Kaffee-Pause\\n11:00 Uhr | Impulse von Betroffenen\\n11:30 
 Uhr | Vernetzung\\n12:00 Uhr | Mittagspause ohne offizielle Verpflegung\\
 n12:40 Uhr | Raumwechsel\\n12:45 Uhr | Workshop-Phase\\n14:15–14:30 Uhr
  | Offizielles Ende des Fachtags\\, Offener Ausklang mit Austauschmöglic
 hkeiten\\nAnmeldung bis zum 26. Oktober 2026 an: https://beteiligung.nrw.
 de/k/1031541\\nWorkshops:\\nMaßnahmen und Handlungsmöglichkeiten in gem
 einsamer Fallarbeit. Workshopleitung: Dr. Amit Marcus (PRADI\\, Aidshilfe
  Düsseldorf e.V.)\\, Ataman Yıldırım (AWO Familienglobus gGmbH\\, Int
 egrationsagentur). Wie können Berater*innen und Fachkräfte\\, die mit q
 ueerer Geflüchteten und Migrant*innen arbeiten\\, mit komplizierten Bera
 tungsfällen umgehen? Als „kompliziert“ bezeichnen wir Fälle\\, in d
 enen verschiedene existentielle Bedarfe der Klient*innen adressiert werde
 n müssen und verschiedene Behörden beteiligt sind. Welches Gewicht nehm
 en die queere-spezifischen Aspekte in der Beratung solcher Fälle? Welche
  Maßnahmen und Handlungsmöglichkeiten kommen in Betracht\\, um mit Disk
 riminierungs- und Gewaltfällen aufgrund der sexuellen Orientierung und g
 eschlechtlicher Identität oder aufgrund der Herkunft umzugehen? Diese Fr
 agen werden wir in unserem Workshop erörtern.\\nIntersektionale Psychoth
 erapie. Workshopleitungen: Marie Bette (Transkulturelle Ambulanz\\, LVR K
 linikum Düsseldorf)\\, Eva Schade (Interkulturelle Koordinierung\\, LVR 
 Klinikum Düsseldorf). In dem Workshop wird die Arbeit in der transkultur
 ellen Ambulanz der LVR Klinik Düsseldorf vorgestellt\\, sowie anhand von
  Fällen exemplarisch die Themenfelder in der Behandlung psychisch erkran
 kter LSBTIQ+ Personen mit Fluchterfahrung beleuchtet. Es gibt Raum für F
 ragen und Diskussion. Ziel des Workshops ist die Vermittlung der Haltung 
 der feministischen\\, intersektionalen Psychotherapie als Antwort auf psy
 chische Erkrankungen im Kontext von Diskriminierungs- und Verfolgungserfa
 hrungen.\\nUnterbringung queerer Geflüchteter und Gewaltschutz. Workshop
 leitungen: Sø Schröder und Ly Baßler (LSVD+ Verband queere Vielfalt e.
 V. – Gewaltfrei Ankommen – die Rechte von queeren Geflüchteten in Au
 fnahmeeinrichtungen). Queere Geflüchtete sind in Aufnahmeeinrichtungen b
 esonderen Risiken von Diskriminierung\\, Ausgrenzung und Gewalt ausgesetz
 t. Der Workshop gibt einen praxisorientierten Einblick in die besonderen 
 Schutzbedarfe von LSBTIQ+ Geflüchteten\\, ihre Rechte sowie in Möglichk
 eiten für mehr Gewaltprävention und des Gewaltschutzes in der Unterbrin
 gung. Gemeinsam werden Handlungsmöglichkeiten für einen diskriminierung
 ssensiblen und professionellen Umgang mit queeren Geflüchteten sowie kon
 krete Ansätze für eine sichere und gewaltfreie Unterbringung diskutiert
 .\\nPersönliche Erfahrungen aus dem Asylverfahren. Workshopleitung: Ali 
 Esmaeilzadeh. Wie fühlt sich das Ankommen in Deutschland für einen quee
 ren Geflüchteten an? In diesem Austausch berichtet Ali Esmaeilzadeh übe
 r seine persönlichen Erfahrungen im Asylverfahren. Der Austausch soll di
 e Höhen und Tiefen von Beginn bis zum Ende des Prozesses beleuchten sowi
 e die unterschiedlichen Erfahrungen – sowohl die schmerzhaften als auch
  die ermutige\\nhttps://www.gayout.com/europe/germany/dusseldorf/events/f
 achtag-teilhabe-und-mehrfachdiskriminierung-herausforderungen-und-perspek
 tiven-f-r-und-von-lsbtiq-menschen-mit-fluchterfahrung--2026-11-12
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