Reiseführer · Manila

Manila hat eine lebhafte und sichtbare Gay-Szene — konzentriert im Stadtviertel Malate und Teilen von Quezon City, mit einer Vielzahl von Locations von Karaoke-Bars bis hin zu richtigen Tanzclubs. Die Philippinen haben eine langjährige Kultur der LGBTQ+-Sichtbarkeit, insbesondere rund um Drag und Performance.

Malate — Das wichtigste Gay-Viertel

Malate, insbesondere rund um die Ma. Orosa Street und die Leon Guinto Street im eigentlichen Manila, ist das historische Gay-Viertel. Hier befinden sich mehrere Locations:

  • O-Bar (Ma. Orosa Street, Malate) — eine Drag-Institution; die Performer hier gehören zu den besten in Südostasien. Die Shows laufen bis in die Nacht und das Publikum ist begeistert. Dies ist die Adresse für Drag in Manila.
  • FAB Bar & Restaurant (1739 Ma. Orosa Street, Malate) — gay-freundliche Bar und Restaurant; gut für ein Abendessen vor dem Club, entspannte Atmosphäre.
  • Jefz Cafe (1811 Leon Guinto Street) — Gay-Karaoke- und Mitsing-Bar mit Live-Musik und Shows im New Solanie Manila Hotel. Regelmäßige Getränkeaktionen. Filipinos nehmen Karaoke ernst — das macht hier wirklich Spaß.
  • KING MACHETTE KTV Entertainment Bar (Remedios Street) — KTV-Bar mit Macho-Go-go-Tänzern, Karaoke und Comedy-Shows. Eine der ausgeflipptesten Optionen.

Quezon City

Das größere Ballungsgebiet jenseits von Manila hat seine eigenen Gay-Locations, insbesondere rund um die Timog Avenue:

  • Club Mankind (44 Sct. Ybardolaza, Quezon City, in der Nähe der Timog Ave) — Live-Shows, Drag Queens, männliche Models und Tänzer. Gegenüber dem Red Planet Hotel. Cluborientierter als die Locations in Malate.
  • Boyzone Bar (774 Aurora Blvd) — bekannt für seine Tänzer und freundliches Personal; eher unkompliziertes Bar-Ambiente.

Bed

An der Rizal Avenue — geschätzt für Musik und Lichtgestaltung. Eine der empfehlenswerten Tanzlocations der Stadt; günstiger Eintritt und günstige Getränke nach Manilaer Maßstäben.

Praktische Hinweise

  • Fortbewegung: Grab (das regionale Uber-Äquivalent) ist unverzichtbar — der Verkehr ist extrem und Taxis können unzuverlässig sein. Die Locations sind über verschiedene Teile von Metro Manila verteilt.
  • Öffnungszeiten: Das philippinische Nachtleben beginnt spät — die meisten Locations erreichen ihren Höhepunkt erst um Mitternacht oder 1 Uhr morgens. Die Schließzeiten variieren, viele haben am Wochenende bis 3–4 Uhr morgens geöffnet.
  • Preise: Sehr erschwinglich — Getränke sind günstig, Eintrittsgebühren sind minimal oder kostenlos.
Kultureller Kontext: Die Philippinen sind ein überwiegend katholisches Land und gleichgeschlechtliche Ehen werden rechtlich nicht anerkannt. Trotzdem gibt es eine langjährige kulturelle Akzeptanz von schwulen Männern und Transfrauen („Bakla" in der philippinischen Kultur), und die Szene ist wirklich offen. Üben Sie normale Zurückhaltung in öffentlichen Räumen außerhalb der Gay-Viertel.

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