Boston verfügt über eine fest etablierte LGBTQ+-Gemeinschaft, die sich rund um den South End und Back Bay konzentriert, mit einer jahrzehntelangen Geschichte von Treffpunkten im Freien. Hier erfahren Sie, wo die Szene aktiv war und ist – damals wie heute.
The Fens
Die Back Bay Fens – Teil von Frederick Law Olmsteds Parkanlage Emerald Necklace – haben die längste dokumentierte Geschichte als schwuler Outdoor-Treffpunkt in Boston, mit belegter Aktivität seit mindestens den 1940er Jahren. Die Bereiche nahe den Fenway Victory Gardens und dem Kelleher Rose Garden, abseits der Hauptwege, sind die traditionellen Treffpunkte. Die Aktivität ist in den wärmeren Monaten in den Abendstunden am beständigsten.
The Esplanade
Der Uferpark entlang des Charles River – mit Rad- und Fußwegen sowie ruhigeren, abgeschiedeneren Abschnitten fernab der Hauptpromenaden. An warmen Abenden belebt; der Bereich rund um die Hatch Shell ist stets gut besucht, weiter westlich entlang des Esplanade wird es ruhiger.
Castle Island
Eine Halbinsel in South Boston mit Fort Independence und umliegenden Parkanlagen – beliebtes Ausflugsziel im Sommer, besonders an Abenden. Ein anderes Publikum als in den Fens; überwiegend Einheimische aus South Boston.
Die schwule Szene im South End
Der South End ist Bostons schwules Viertel – ein wunderschön erhaltenes Gebiet mit viktorianischen Brownstone-Häusern, LGBTQ+-freundlichen Bars, Restaurants und Gemeinschaftsräumen. Das Club Cafe an der Columbus Avenue ist das zentrale Venue – Bar, Restaurant, Drag-Performances und regelmäßiges LGBTQ+-Programm. Das Viertel ist gut zu Fuß erreichbar und lebendig.
Boston Pride
Die Boston Pride Week findet im Juni statt – eine der ältesten Pride-Veranstaltungen in den USA (seit 1971). Parade durch Back Bay und den South End; Veranstaltungen über die gesamte Woche verteilt.