Der Lima Pride March — Marcha del Orgullo LGBT+ — findet jährlich im Juni oder Juli statt und zieht rund 20.000 Teilnehmende und Zuschauende durch Miraflores. Die für lateinamerikanische Verhältnisse moderate Beteiligung spiegelt das feindselige politische Umfeld, in dem Limas LGBTQ+-Community organisiert: Perus Kongress hat 2024 ein Gesetz verabschiedet, das transgender Menschen als psychisch krank einstuft, gleichgeschlechtliche Partnerschaften bleiben trotz mehrerer gescheiterter Anläufe ohne Anerkennung, und Anti-LGBTQ+-Stimmung wurde aktiv von einflussreichen katholischen und evangelikalen Institutionen befeuert. Die 20.000, die marschieren, tun das vor diesem Hintergrund — was dem Lima Pride March einen trotzigen, zutiefst politischen Charakter gibt, anders als die feierlichere Stimmung größerer Märsche in Kolumbien, Argentinien oder Brasilien. PROMSEX und weitere LGBTQ+-Rechte-Organisationen nutzen die Woche für Advocacy und Medienarbeit. Der Marsch verläuft typischerweise durch Miraflores — den sichersten Bezirk für öffentliche LGBTQ+-Versammlungen in Lima. Für internationale LGBTQ+-Gäste ist die Teilnahme an Lima Pride ein Akt der Solidarität mit einer Community, die gegen institutionelle Gegenmacht kämpft — und damit emotional besonders resonant.
Weekly Friday evening at Sagrada Familia — Miraflores' welcoming gay bar.
Weekly Saturday gay club night at Legendaris — Miraflores' principal LGBTQ+ venue.
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