Gay venues
23
Country
Philippines
Population
1.8M
LGBTQ+ status
Welcoming
In diesem Guide · 4 Abschnitte

Manila hat eine lebendige und sichtbare Schwulenszene – konzentriert im Malate-Viertel und Teilen von Quezon City, mit einer Bandbreite von Lokalen, von Karaoke-Bars bis hin zu richtigen Tanzclubs. Die Philippinen haben eine langjährige Kultur der LGBTQ+-Sichtbarkeit, insbesondere im Bereich Drag und Performance.

Malate – Das Haupt-Schwulenviertel

Malate, insbesondere rund um die Ma. Orosa Street und Leon Guinto Street in Manila proper, ist das historische Schwulenviertel. Hier gibt es mehrere Lokale:

    • O-Bar (Ma. Orosa Street, Malate) – eine Drag-Institution; die Künstler hier gehören zu den besten in Südostasien. Die Shows laufen lange und das Publikum ist enthusiastisch. Dies ist DER Ort für Drag in Manila.
    • FAB Bar & Restaurant (1739 Ma. Orosa Street, Malate) – schwulenfreundliche Bar und Restaurant; gut für ein Abendessen vor den Clubs, entspannte Atmosphäre.
    • Jefz Cafe (1811 Leon Guinto Street) – schwule Karaoke- und Sing-along-Bar mit Live-Musik und Shows im New Solanie Manila Hotel. Regelmäßige Getränkeaktionen. Filipinos nehmen Karaoke ernst – das ist wirklich guter Spaß.
    • KING MACHETTE KTV Entertainment Bar (Remedios Street) – KTV-Bar mit Macho-Go-Go-Tänzern, Karaoke und Comedy-Shows. Eine der extravaganteren Optionen.

    Quezon City

    Das größere Ballungsgebiet außerhalb von Manila proper hat seine eigenen Schwulenlokale, insbesondere rund um die Timog Avenue:

    • Club Mankind (44 Sct. Ybardolaza, Quezon City, nahe Timog Ave) – Live-Shows, Drag Queens, männliche Models und Tänzer. Gegenüber dem Red Planet Hotel. Eher auf Clubbing ausgerichtet als die Lokale in Malate.
    • Boyzone Bar (774 Aurora Blvd) – bekannt für seine Tänzer und freundliches Personal; eine geradlinigere Bar-Umgebung.

    Bed

    An der Rizal Avenue – gut angesehen für Musik und Beleuchtung. Eines der empfohlenen Tanzlokale der Stadt; günstige Eintrittspreise und Getränke nach Manilaer Verhältnissen.

    Praktische Hinweise

    • Fortbewegung: Grab (das regionale Äquivalent zu Uber) ist unerlässlich – der Verkehr ist schlimm und Taxis können unzuverlässig sein. Die Lokale sind über verschiedene Gebiete von Metro Manila verteilt.
    • Öffnungszeiten: Das philippinische Nachtleben läuft spät – die meisten Lokale erreichen ihren Höhepunkt erst Mitternacht oder 1 Uhr morgens. Die Schließzeiten variieren, aber viele laufen am Wochenende bis 3–4 Uhr morgens.
    • Preise: Sehr erschwinglich – Getränke sind billig, Eintrittspreise sind minimal oder kostenlos.
⚠ Kultureller Kontext: Die Philippinen sind ein überwiegend katholisches Land und die gleichgeschlechtliche Ehe ist gesetzlich nicht anerkannt. Trotzdem gibt es eine lange kulturelle Akzeptanz von schwulen Männern und Transfrauen ("bakla" in der philippinischen Kultur), und die Szene ist wirklich offen. Üben Sie normale Diskretion in öffentlichen Räumen außerhalb der Schwulenviertel.