Brighton gilt wohl als die LGBTQ+-freundlichste Stadt Großbritanniens außerhalb Londons — Kemptown (St James's Street und Umgebung) ist ein dichtes schwules Viertel mit Bars, Clubs und echtem Gemeinschaftsgefühl. Eine Stunde von London mit dem Zug entfernt und absolut den Ausflug wert.
Hauptclubs
- Club Revenge (32-34 Old Steine) — Brightons größter schwuler Superclub; große Tanzfläche, mehrere Räume, wöchentliche Themenabende wie Poptastic (Pop-Musik), G-A-Y Brighton und weitere. Geöffnet bis spät in die Nacht; die erste Adresse für ernsthaftes Clubbing. An der Strandpromenade, leicht zu finden.
- Subline — unterirdischer schwuler Club mit dunklerem, elektronischerem Sound; beliebt bei Bears und der Leather-Szene. Alternativere Atmosphäre als Revenge.
Bars — Kemptown
- Legends Bar (31-34 Marine Parade) — Bar und Hotel direkt am Meer; Pool, Sonnendeck und atemberaubender Meerblick. Beliebt für Nachmittagsgetränke und den frühen Abend; die Bar im Erdgeschoss ist einladend und an Wochenenden gut besucht.
- The Zone (St James's Street) — belebte Bar im Herzen von Kemptown; regelmäßige Drag-Shows, Karaoke und Unterhaltungsprogramm. Zuverlässig sieben Nächte die Woche geöffnet.
- Bulldog (31 St James's Street) — eine der älteren Locations in Kemptown; Bar unten, kleiner Club oben. Unkompliziert, gemischtes schwules Publikum, gut für einen Kneipenabend.
- Doctor Brightons (16 Kings Road, Strandpromenade) — schwuler Pub an der Strandpromenade mit viktorianischem Dekor; gemütlich und einladend. Eines der markantesten Interieurs entlang der Strandpromenade.
- The Camelford Arms (30 Compton Avenue) — schwuler Nachbarschaftspub abseits der Hauptmeile; Bears, Leather-Szene und Stammgäste. Entspannter und lokaler als die Lokale an der St James's Street.
Brighton Pride
Am ersten Augustwochenende — eines der größten Pride-Events Großbritanniens, das mehrere hunderttausend Menschen in die Stadt zieht. Die Parade verläuft von Hove Lawns durch das Stadtzentrum; Preston Park beherbergt das Hauptfestival mit mehreren Bühnen. Unterkünfte sind Monate im Voraus ausgebucht und die Preise steigen erheblich — frühzeitig buchen oder einen Tagesausflug von London in Betracht ziehen (die Züge sind voll, fahren aber häufig). Die Stadt wird auf die bestmögliche Weise vollständig in Beschlag genommen; selbst Besucher, die nicht wegen Pride kommen, können sich dem Spaß kaum entziehen.