SO36 Heritage in Berlin – GayOut Guide
gay-heritage LGBTQ+-freundlich

SO36

Historic Venue 1978 Still active

Kreuzberger Veranstaltungsort im Epizentrum des Berliner Punk und der Neuen Deutschen Welle seit 1978, Heimat der monatlichen queeren türkischen Gayhane-Nächte seit 1997.

Google (2825) 4.5
Tripadvisor (58) 4.0
85
/ 100
GayOut Score
G4.5 🦉4.0
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Adresse
Oranienstraße 190, Kreuzberg, 10999 Berlin, Germany
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Website
so36.de

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Über diesen Ort SO36

Das SO36 eröffnete im August 1978 in der Oranienstraße 190 in Kreuzberg als experimentelle Spielstätte für die West-Berliner Punk- und No-Wave-Szene. Sein Name – vom alten Kreuzberger Postbezirk SO 36 (Südost 36) – ist in gewisser Weise ein setengah-ernstes Erkennungszeichen der Nachbarschaftsidentität. Innerhalb von zwei Jahren war es zum Epizentrum der Neuen Deutschen Welle geworden: Einstürzende Neubauten, Nina Hagen, Blixa Bargeld, Die Ärzte und die Fehlfarben traten hier alle regelmäßig auf. Nick Cave war Mitte der 1980er Jahre ein fester Bestandteil des Programms. Die queere Identität des SO36 ist untrennbar mit seiner Rolle als gemischte Anti-Establishment-Spielstätte verbunden. Von Anfang an war es offen für queere Punks, Trans-Künstler und Drag-Performances; in den frühen 1980er Jahren fanden hier regelmäßig Benefizveranstaltungen für AIDS statt, noch bevor die Epidemie in der deutschen Presse benannt wurde. Die türkisch-deutsche diasporische Identität des Ortes – Kreuzberg 36 war und ist ein mehrheitlich türkisch geprägtes Viertel – machte es zum natürlichen Zuhause für **Gayhane**, die monatliche orientalisch-queere Clubnacht, die 1997 von der Drag Queen Ipek İpekçioğlu gegründet wurde und immer noch stattfindet. Die Spielstätte ist ein umgebautes Kino aus den 1920er Jahren; Kapazität ca. 400 Personen. Das heutige Programm bietet eine Mischung aus Konzerten, Filmvorführungen, Drag-Revuen, Benefizpartys und den fortlaufenden Gayhane-Nächten (am letzten Samstag der meisten Monate). Der Boden ist berühmt abgenutzt; die Decke ist hoch; die Atmosphäre hängt stark vom jeweiligen Event ab. Der Eintritt kostet in der Regel 8-15 € je nach Programm. Den Spielplan finden Sie unter so36.de. Dies ist keine "Schwulenbar" – es ist eine gemischte radikale Spielstätte mit einer queeren Geschichte, die in ihre Identität eingebacken ist. Kommen Sie für das spezifische Event; bleiben Sie, weil die Oranienstraße um 2 Uhr morgens einer der letzten Orte im Zentrum Berlins ist, der sich noch so anfühlt, wie Kreuzberg früher war.

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Fabe Degen
Fabe Degen Jul 2026
João Moreira
João Moreira Jul 2026
Marlon Bruns
Marlon Bruns Jul 2026

10/10

Miman
Miman Jul 2026

Saw Nothing here. It’s nice that they have very strong air conditioning! Good sound ✅

Ricardo “Malikajaan” Adler
Ricardo “Malikajaan” Adler Jul 2026

The "gayHane" event has changed drastically over the years. Unfortunately, it's no longer enjoyable to be there. Years ago, Turkish music was all the rage; now it's Arabic songs. They're nice, too, but in the long run, it's a real letdown for the Turkish attendees. Back then, we also had live Davul and Zurna music for Halay dancing and much more. It's time the organizers changed things up. Many people feel the same way I do. I thought I'd take the first step. So, why not try playing mostly Turkish music again instead of celebrating the Arab world all evening long?

Matthias Kannegiesser
Matthias Kannegiesser Jul 2026
Esteffi777
Esteffi777 Jul 2026

Grim-faced, musty bouncers, sticky dance floors, filthy toilets, bad sound, then a power outage, you can't even go outside, the smoking "lounge" was built by a sadist. The band (Son Rompe Pera) was great! Hopefully they'll play in a better venue next time.

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Last updated on 21 August 2026

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