Anti Opfer – Warum wir Verletzlichkeit verachten: Lesung mit Alice Hasters
Wydarzenie LGBTQ+

Anti Opfer — Warum wir Verletzlichkeit verachten: Lesung mit Alice Hasters

Tuesday, 15 September 2026 · 20:00 frauenseiten.bremen.de, Bremen, Germany

O wydarzeniu

Dienstag, 15.09.2026, 20 Uhr, Einlass ab 19:00 Uhr
Aktionswochen gegen Ausgrenzung und Diskriminierung in Bremen-Nord

Anti Opfer – Warum wir Verletzlichkeit verachten
Moderierte Lesung mit Alice Hasters für alle ab 14 Jahren
Alice Hasters beschreibt einen kulturellen Wandel, der nicht zufällig mit einem Aufschwung von Autoritarismus und Faschismus einhergeht. Was passiert mit einer Gesellschaft, in der Sensibilität als elitär gilt? Und das Recht des Stärkeren als authentisch? Mit intellektueller Unruhe stellt sie der Ausbreitung der neuen Härte die politische Kraft der Verbundenheit gegenüber.

Alice Hasters ist Autorin und Kulturkritikerin. Sie veröffentlicht 2019 den Longseller „Was weiße Menschen nicht über Rassismus hören wollen, aber wissen sollten“ (hanserblau). Die großen (Identitäts-)Krisen unserer Gegenwart und Gesellschaft stehen im Fokus ihres im Oktober 2023 erschienenen zweiten Sachbuchs „Identitätskrise“ (hanserblau). Als Redakteurin ist sie bis 2021 für die „Tagesschau“ und „Jetzt mal konkret“ (rbb) tätig, bis 2022 als Host für „Einhundert – Storys mit Alice Hasters“ (Dlf Nova). Mit ihrer Freundin Maxi Häcke produziert und präsentiert sie seit 2016 den Podcast „Feuer&Brot“, in dem die beiden alle zwei Wochen aktuelle Themen aus Popkultur, Politik und Gesellschaft unter die Lupe nehmen.

ANTI OPFER - Warum wir Verletzlichkeit verachten
»Die Gewalt umgibt uns. Kein Milieu, keine Kultur, keine Klasse sind vor ihr immun. Schaffen wir es, sie als das zu sehen, was sie ist?«
Überall wird über Opfer gesprochen. Doch immer häufiger sind damit nicht Menschen gemeint, denen Unrecht widerfahren ist. Sondern solche, die die Harmonie stören, die als verweichlicht gelten, die andere herunterziehen oder sich über sie stellen wollen. Wenn sie nicht so viel jammern würden, heißt es, hätten wir nicht so viele Probleme. Härte gegen andere gilt als zunehmend erstrebenswert – und während an Opfer unmenschlich hohe Ansprüche gestellt werden, verändern mächtige Bündnisse patriarchaler Komplizenschaft unsere Welt zum Schlechteren.
Alice Hasters beschreibt einen kulturellen Wandel, der nicht zufällig mit einem Aufschwung von Autoritarismus und Faschismus einhergeht. Was passiert mit einer Gesellschaft, in der Sensibilität als elitär gilt? Und das Recht des Stärkeren als authentisch? Mit intellektueller Unruhe stellt sie der Ausbreitung der neuen Härte die politische Kraft der Verbundenheit gegenüber.

Moderation: Maimuna Sallah.

Der Veranstaltungsort ist barrierefrei.
Ort: Kulturbahnhof Vegesack, Hermann-Fortmann-Straße 32, 28759 Bremen
Kostenfreie Online-Tickets kannst du hier buchen.

Lokalizacja

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