Gleichgeschlechtliche Ehe (Ehe für alle) legalisiert am 1. Oktober 2017. Lebenspartnerschaften waren seit 2001 verfügbar. Gemeinsame Adoptionsrechte für gleichgeschlechtliche Paare seit 2017. Starke bundesweite Antidiskriminierungsschutzbestimmungen (AGG, Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz 2006) für Beschäftigung, Waren und Dienstleistungen. Konversionstherapie für Minderjährige 2020 verboten; vollständiges Verbot für Erwachsene vorgeschlagen, aber noch nicht (Stand 2026) in Kraft getreten. Trans-rechtliche Geschlechtsänderung erfordert psychologische Beurteilung und Gerichtsbeschluss…
Das Café Atlantik ist eine alternative Kneipe und ein Café in der Nähe des Zentrums. Es ist einladend und veranstaltet manchmal queere Events, ist aber keine reine Gay-Bar.
CuteCactus ist eine wiederkehrende queere Partyreihe (vom Rosekids Kollektiv, meistens im Vorderhaus / Kulturaggregat) und kein fester Veranstaltungsort – eine der Säulen des freiburgischen…
Die Theaterbar ist die Bar, die an ein Freiburger Theater angeschlossen ist; sie veranstaltet kulturelle und queere Events (darunter die CuteCactus Party Nights) und ist einladend, aber keine reine…
Der RundO Sauna Club (früher RG1) ist eine der beiden Schwulensaunen in Freiburg, im Stadtteil Landwasser. Cruising-Bereiche, Dampfbad, Trockensauna und eine Bar; nur für Männer.
Schwule Sauna im Freiburger Stadtteil Stühlinger/Lehen, seit 1977 in Betrieb. Männerbad mit Sauna, Dampfbad, Kabinen und Cruising-Bereichen – eine der beiden schwulen Saunen der Stadt.
Opfinger See – See mit einem FKK-Bereich und der bewaldeten 'Ferkelwiese', dem bekanntesten Treffpunkt für schwule Cruising und Naturisten in der Nähe von Freiburg, am belebtesten an warmen…
Willkommen im Vier-Sterne-Hotel nahe Freiburg Hauptbahnhof – komfortabel, gut gelegen für die Altstadt Gay-Szene und CSD, mit dem zusätzlichen Reiz einer Stadt, in der die Gay-Szene weit über ihr…
Freiburgs wichtigstes Zentrum für die LGBTQ+-Community, gegründet 1985. Die Rosa Hilfe bietet Beratung, die Coming-out-Gruppe, gesellschaftliche Veranstaltungen und koordiniert einen Großteil des…
FLUSS e.V. ist Freiburgs trans-, inter- und gender-diverse Organisation (gegründet 1996) und bietet Beratung, Gruppen und Unterstützung in der Innenstadt.
Freiburg im Breisgau, die sonnige Universitätsstadt am Rande des Schwarzwalds, hat eine der entspanntesten und akzeptierendsten Zivilkulturen Süddeutschlands. Das LGBTQ+-Leben entwickelte sich ab den 1980er Jahren, angetrieben von der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg (gegründet 1457), einer starken Studentenschaft und der grün-orientierten, progressiven Politik der Stadt. Anstelle eines großen kommerziellen Gay-Viertels entwickelte Freiburg eine eng verbundene, gemeinschaftsgetriebene Szene, die von langjährigen Organisationen geprägt ist. Die 1985 gegründete Rosa Hilfe Freiburg ist nach wie vor die zentrale Anlaufstelle, und im selben Jahr startete die Schwule Filmwoche, Deutschlands ältestes schwules Filmfestival, das bis heute jedes Frühjahr stattfindet.
Geografie und Stadtteile
Es gibt kein einzelnes „Schwulenviertel“ in Freiburg. Das queere Leben ist in der kompakten, fußläufigen Altstadt rund um das Münster verwoben, wobei das Universitätsviertel und der Stadtteil Stühlinger (westlich des Hauptbahnhofs) studentische Energie und Gemeinschaftsveranstaltungen hinzufügen. Die meisten relevanten Adressen sind innerhalb von 15-20 Gehminuten voneinander entfernt. Die Stadt ist klein, sicher und leicht zu Fuß oder mit der Straßenbahn zu erkunden.
Veranstaltungsorte und Nachtleben
Freiburgs queeres Nachtleben ist eher partyorientiert als auf traditionelle, eigenständige Gay-Bars aufgebaut. Es gibt keine dedizierte Gay-Kneipe im alten Stil; stattdessen lebt die Szene von wiederkehrenden Partyreihen und Clubnächten, die zwischen Kulturveranstaltungsorten stattfinden. Die bekannteste ist CuteCactus, die „Queer & Friends“-Party des Rosekids-Kollektivs (oft im Vorderhaus). Derzeitiger dedizierter queerer Nachtclub ist die WunderBar in der Salzstraße 13 in der Altstadt, die sich an der Adresse befindet, die jahrelang die beliebte SonderBar beherbergte. Mehrere Mainstream-Lokale, die aber wirklich einladend sind, runden das Bild ab, darunter das Café Atlantik (alternativkulturelle Kneipe), die von Frauen geführte Pink Flamingo Cocktailbar und die Theaterbar, die queere Partyabende veranstaltet. Der freiburg.pink Community-Kalender ist die beste Anlaufstelle, um zu sehen, was während Ihres Besuchs los ist.
Saunen
Freiburg hat zwei schwule Saunen. Der RundO Sauna Club (Ziegelhofstraße 230, Stadtteil Landwasser) ist der Nachfolger des langjährigen RG1 und bietet Sauna, Dampfbad, Whirlpool, Kabinen und Cruising-Bereiche. Der Thermos Club (Lehener Straße 21, Stühlinger/Lehen) besteht seit 1977 und ist eine der ältesten schwulen Einrichtungen der Stadt. Beide sind nur für Männer.
Gemeinschaft und Organisationen
Das organisatorische Rückgrat ist für eine Stadt dieser Größe ungewöhnlich stark. Die Rosa Hilfe Freiburg (rosahilfefreiburg.de) ist das zentrale LGBTQ+-Zentrum und koordiniert einen Großteil des Partygeschehens. Die Schwule Filmwoche (schwule-filmwoche.de) bringt jedes Frühjahr eine Woche internationalen queeren Kinos. FLUSS e.V. unterstützt trans-, inter- und genderdiverse Menschen, und das Zentrum für sexuelle Gesundheit / AIDS-Hilfe Freiburg bietet HIV/STI-Beratung und -Tests an.
Pride und Großveranstaltungen
Der Christopher Street Day (CSD) Freiburg findet im Juni statt, nicht im Juli – ein häufiger Fehler in älteren Reiseführern. Organisiert vom CSD Freiburg e.V. (freiburg-pride.de), konzentriert er sich auf den Platz der Alten Synagoge mit einer Parade durch die Stadt und einem Bühnenprogramm, zu dem rund 10.000 Menschen kommen. Neben dem CSD ist das Jahr voll: die Schwule Filmwoche im Frühjahr, regelmäßige CuteCactus- und Rosekids-Partys, das Rosa Freitagscafé und viele Community-Abende, die auf freiburg.pink gelistet sind.
Outdoor und Cruising
Als Treffpunkte im Freien bietet der Opfinger See südwestlich der Stadt einen bekannten FKK-Bereich und eine angrenzende Waldwiese, die im Sommer das Hauptziel für schwules Cruising und Naturismus in der Region ist; der zentrale Colombipark nahe dem Rotteckring hat eine diskrete Tradition nach Einbruch der Dunkelheit. Das rechtliche Klima in Deutschland ist akzeptierend, aber Diskretion und normale Vorsicht sind an Orten im Freien weiterhin ratsam.
Freiburg liegt nahe der französischen und Schweizer Grenze und ist das Tor zum südlichen Schwarzwald. Straßenbahnen und Züge machen es einfach, die Weindörfer des Kaiserstuhls, den Rhein, Basel (Schweiz) und Colmar/Straßburg (Frankreich) als Tagesausflüge zu erreichen. Die größeren Szenen von Stuttgart und Zürich sind mit dem Zug in wenigen Stunden erreichbar.
Häufig gestellte Fragen
Ja. Freiburg ist eine der entspanntesten und akzeptierendsten Städte Süddeutschlands, mit einer starken Studentenbewegung und einer grünen Politik. Die gleichgeschlechtliche Ehe ist landesweit legal (seit 2017) und die Stadt hat eine aktive, sichtbare LGBTQ+-Community. Wie überall gilt auch hier: Vorsicht ist spät nachts geboten, aber Besucher berichten durchweg, dass sie sich sicher und willkommen fühlen.
Es gibt kein einzelnes Gay-Viertel. Queeres Leben verteilt sich über die kompakte Altstadt rund um das Münster, das Universitätsviertel und den Stadtteil Stühlinger westlich des Hauptbahnhofs. Die meisten Lokale und Organisationen sind innerhalb von 15-20 Gehminuten voneinander entfernt.
Die Freiburger Szene ist eher partyorientiert als auf traditionelle Gay-Bars aufgebaut. Derzeitiger Anlaufpunkt für queere Nächte ist die WunderBar (Salzstraße 13, ehemals SonderBar). Die bekannteste wiederkehrende Party ist CuteCactus, die 'Queer & Friends'-Nacht des Rosekids-Kollektivs. Willkommene Mainstream-Orte sind das Café Atlantik, der Pink Flamingo und die Theaterbar. Es gibt auch zwei Gay-Saunen: den RundO Sauna Club (Landwasser) und den Thermos Club (seit 1977 bestehend). Informieren Sie sich auf freiburg.pink über aktuelle Party-Termine.
Sie ist kleiner und gemeinschaftsorientierter als Berlin oder Köln und lebt von wiederkehrenden Partys und starken Organisationen statt von einem kommerziellen Barviertel. Das verleiht ihr einen authentischen, freundlichen Charakter – man lernt schnell Leute kennen –, aber man sollte sich auf bestimmte Veranstaltungsabende einstellen, anstatt einen nächtlichen Bar-Strip zu erwarten.
Ja. Der Christopher Street Day (CSD) Freiburg findet im Juni statt (nicht im Juli), organisiert vom CSD Freiburg e.V. (freiburg-pride.de) und zentriert auf dem Platz der Alten Synagoge, wo sich rund 10.000 Menschen versammeln. Die Schwule Filmwoche – Deutschlands ältestes schwules Filmfestival – findet jedes Frühjahr statt, und regelmäßige CuteCactus/Rosekids-Partys sowie das Rosa Freitagscafé gibt es das ganze Jahr über (siehe freiburg.pink).
Entspannt und integriert. In der Altstadt mischen sich Familien, Studenten, Touristen und die lokale queere Community auf natürliche Weise, wobei das Universitätsviertel jünger geprägt ist. Es ist eine gut begehbare, sonnige, lockere Stadt, in der LGBTQ+-Sichtbarkeit normal ist und sich nicht auf ein separates Viertel beschränkt.
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