Intersektionale Perspektiven zur Prävention sexualisierter Belästigung am Arbeitsplatz - Online Fachtag
אודות האירוע
Betroffene stärken, Strukturen verändern:
Intersektionale Perspektiven zur Prävention sexualisierter Belästigung am Arbeitsplatz
Online Fachtag
Donnerstag 22. Oktober 2026 | 11:00-15:30 Uhr | online über Zoom | DGS-Übersetzung bei Bedarf
Programm & Anmeldung
Sexualisierte Belästigung am Arbeitsplatz betrifft Menschen unterschiedlich. Diskriminierungserfahrungen aufgrund von Geschlecht, Behinderung, rassistischen Zuschreibungen, sexueller Orientierung oder weiteren Ungleichheitsverhältnissen können das Risiko erhöhen, sexualisierte Belästigung zu erleben, und zugleich den Zugang zu Unterstützung erschweren. Umso wichtiger ist es, Präventions- und Schutzkonzepte so zu gestalten, dass sie den vielfältigen Lebensrealitäten von Beschäftigten gerecht werden.
Der digitale Fachtag des Projekts Make it work! widmet sich genau dieser Herausforderung. Expert*innen aus Politik, Wissenschaft, Antidiskriminierungsarbeit, Beratung und Organisationspraxis beleuchten, wie intersektionale Perspektiven Prävention, Gewaltschutz und Organisationsentwicklung stärken können. Gemeinsam diskutieren wir, welche strukturellen Veränderungen erforderlich sind und wie Organisationen diskriminierungssensible Schutzkonzepte wirksam umsetzen können.
Wir freuen uns auf spannende Fachvorträge und praxisnahe Impulse:
Anna Sive, Senior Expert im Bündnis gegen Sexismus, EAF stellt die neueste Studie „Sexismus am Arbeitsplatz“ vor und präsentiert zentrale Erkenntnisse zu Ausmaß, Erscheinungsformen und Handlungsbedarfen
Lunia Hara, Expertin für empathische Führung und Impulsgeberin für Modern Leadership, Diversity und Kulturwandel, zeigt in ihrem Vortrag, welche Rolle Führungskräfte bei der Prävention sexualisierter Belästigung und der Entwicklung einer respektvollen, diskriminierungssensiblen Arbeitskultur spielen.
Im anschließenden digitalen Podium diskutieren weitere Expert*innen, darunter Beatrice Gómez, Dr. Bontu Lucie Guschke, und Heike Fritzsche, wie intersektionale Perspektiven in Prävention und Gewaltschutz stärker verankert werden können. Im Mittelpunkt stehen Fragen danach, wie unterschiedliche Diskriminierungserfahrungen den Umgang mit sexualisierter Belästigung prägen, welche strukturellen Veränderungen Organisationen benötigen und wie Betroffene wirksam unterstützt werden können.
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Last verified: 7 Sep 2026 Source: frauenseiten.bremen.de Report an issue