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Queerfilmfestival: Eine Matrosengeschichte
About the event
Baldur, ein junger Fischer lebt eine gottesfürchtige Existenz in einem kleinen Dorf auf den Färöern. Der Alltag ist geprägt vom Kampf gegen die Natur, der unzählige Männer zum Opfer fielen, wie auch sein Vater schon. Während eines Sturms rettet er Helge aus den Fluten. Der dänische Matrose lebt daraufhin mit Baldur und seiner Mutter. Während diese in ihm einen potenziellen Ehemann für sich selbst sieht, bringt Helge auch in Baldur lange unterdrückte Gefühle an die Oberfläche. Doch als die beiden von einer Tragödie auseinandergerissen werden, entfesselt Baldurs Sehnsucht eine mystische Kraft aus dunkler Vorzeit. Im Stil skandinavischer Gothic-Erzählungen inszeniert Regisseur Kasper Kalle in seinem zweiten Spielfilm eine Liebe, die sich gegen alle Widrigkeiten behauptet – auch gegen den Tod. Der Film basiert auf der Kurzgeschichte „Manor“ (1884) von Karl Heinrich Ulrichs, eines der ersten modernen literarischen Werke, das schwules Begehren explizit benennt. „Eine Matrosengeschichte“ ist schaurig-schönes Kino zum Schmachten: Model Egor Venned brilliert in seiner Debütrolle als Baldur und wurde beim Fantasia International Film Festival mit dem Preis für die Herausragende Schauspielerische Leistung ausgezeichnet. Ein Film von Kasper Kalle. Dänemark 2026, 103 Minuten, Originalfassung in Dänisch & Färöisch mit deutschen Untertiteln. FSK 16. Heute am Community-Point: Aidshilfe Düsseldorf e.V./Herzenslust NRW, SCHLAU Düsseldorf.
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Last verified: 22 Aug 2026 Source: duesseldorf-queer.de Report an issue