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Kino: Omen — frauenseiten.bremen.de
À propos de l'événement
Kino: Omen
Sa. 12.9. / 18:00 ★mit Einführung von Dr. Nelson Sindze Wembe, Contradiction Studies, Uni Bremen
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TRAILER
Koffi trägt ein Geburtsmal und gilt deshalb als besessen. Das glaubt auch seine Familie, die ihn deshalb Zabolo, Zeichen des Teufels, nennt. Jahrelang wurde er dafür im Kongo von allen geächtet und verließ deshalb das Land. Nach vielen Jahren in Europa kehrt Koffi erstmals an seinen Geburtsort im Kongo zurück. Er will sich den Segen für seine Heirat mit Alice einholen, mit der er in Belgien lebt. Die Tradition verlangt einen Besuch bei der Familie, verbunden mit einer großen Geldzahlung. Doch die alten Feindseligkeiten sind immer noch spürbar, einzig seine Schwester Tshala steht dem kollektiven Aberglauben kritisch gegenüber. Koffi will die Gründe für seine Ächtung verstehen und stößt dabei auf ein Familiengeheimnis. Und dann ist da noch Paco, ein Junge aus einer Straßengang, dessen Schicksal mit Koffis Leben verbunden zu sein scheint.
Im Rahmen der Ausstellung Anys Reimann. Mirrorball in der Weserburg, Museum für moderne Kunst.
Eine Kooperation des CITY 46 / Kommunalkino Bremen mit dem Graduiertenkolleg Contradiction Studies an der Universität Bremen und der Weserburg, Museum für moderne Kunst.
Über den Regisseur:
Baloji ist 1978 in Zaire (heute Demokratische Republik Kongo) geboren und wuchs an der belgischen Nordseeküste auf. Er begann in den frühen 90ern zu rappen und hatte seinen Durchbruch als Teil der Gruppe Starflam. Er hat seitdem vier Soloalben veröffentlicht und unzählige Musikvideos gedreht. Sein Kurzfilm ZOMBIES gewann fünf Festivalpreise, unter anderem den Award of Merit bei den Global Shorts 2019 in Los Angeles und den Preis für den besten experimentellen Kurzfilm des Guanajato International Film Festival 2020. AUGURE ist sein Langfilmdebüt. (Quelle: www.filmfest-muenchen.de)
Koffi ist nicht der alleinige Protagonist. Seine Geschichte ist nur eine unter vielen, so soll eine Art Gesellschaftsquerschnitt entstehen. Der Film ist in vier Kapitel und einen Epilog gegliedert, und begleitet über ein Osterwochenende hinweg verschiedene Figuren aus seinem erweiterten Umfeld. Etwa seine jüngere Schwester Tshala. Eine moderne Frau, die im traditionsbewussten Kongo nie ganz glücklich geworden ist und sich mit den Nachwirkungen einer offenen Beziehung herumschlagen muss. (Lucas Barwenczik, www.kino-zeit.de)
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Last verified: 4 Sep 2026 Source: frauenseiten.bremen.de Report an issue