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Anarchistischer & antifaschistischer Block beim Schulstreik gegen die Wehrpflicht
About the event
Gegen den Krieg, gegen den Frieden, für die soziale Revolution
Friedrich Merz und seine Berliner Elendsverwaltung haben beschlossen, auch das letzte bisschen Sozialstaat radikal wegzukürzen! Dafür gibt es jetzt das größte Aufrüstungsprogramm der BRD seit dem zweiten Weltkrieg und eine neue Form des Wehrdienstes.
Lasst uns als Antwort darauf die Straße nehmen, um zu zeigen, dass wir uns wehren werden: Kommt am 25.09 in den Anarchistischen/Antifaschistischen Block bei dem Schulstreik gegen die Wehrpflicht!
Das Wenige an Rente, Wohngeld und sonstigen Sozialleistungen soll jetzt endgültig gekürzt werden. Für den deutschen Staat ist klar, dass wir immer nur mehr und mehr arbeiten sollen. Und dass für immer weniger Lohn, während Mieten, Tank- und Einkaufskosten steigen. Wir sollen uns noch mehr kaputtarbeiten, während die öffentlichen Einrichtungen, das Gesundheitssystem, die Bahn und die Verwaltung komplett auseinanderfallen. Das Geld fließt in Panzer und Raketen. Das Alles, weil die Generäle und Bonzen wieder Krieg spielen wollen. Diesmal gehts wieder gegen die Russen. Das ganze Land wird kaputtgespart, nur um Millionen von jungen Menschen sinnlos in den sicheren Tod zu schicken.
Sie reden davon, die “Demokratie” zu verteidigen, obwohl ihre demokratischen Verbündeten Gaza dem Erdboden gleich bomben, obwohl sie genau die gleiche mörderische Politik vertreten wie ihre angeblichen “undemokratischen” Gegner.
Sie reden von „Menschenrechten“, während die deutsche Rüstungsindustrie jeder Diktatur und Mörderbande alles mögliche an Bomben und Raketen verkauft. Sie reden von “Menschenrechten”, obwohl ihnen die Rechte der Menschen, die an den europäischen Außengrenzen in Massen sterben, egal sind.
Sie reden von “Mitbestimmung”, obwohl Du nur alle 4 Jahre auswählen darfst, wer den Puff besitzt. Sie reden von „Mitbestimmung“, obwohl die einzigen Menschen, die in diesem Land was zu melden haben, die Milliardäre sind. Sie reden von „Freiheit“, während sie überall Überwachungskameras aufstellen, Wohnungen wegen „anstößiger“ Kommentare stürmen und Polizeiwillkür sowie Geheimdienstterror durch immer autoritärere Gesetze ermöglicht wird.
Die große Politik hat uns nichts anzubieten außer ein leeres und graues Leben aus Arbeit, Polizeistaat, Massenüberwachung und einen grausamen Tod im Krieg: Unsere Zukunft scheint düster, denn der selbsternannte „Widerstand“ der Gewerkschaftsbonzen und Sozialverbände, sowie das Oppositions-Theater von AfD und Linkspartei, sind zaghaft und unterwürfig. Würdelos bitten sie um Aufschub und bessere Bedingungen. Wir werden Ihnen niemals trauen, denn sie werden die gleichen Machtspiele mit uns spielen. Die Politiker tanzen immer nach der Pfeife der Mächtigen und Reichen, wenn sie erst in die Fänge der Macht geraten sind. Auch wenn sie heute noch anders reden, Lügner sind sie doch alle. Spätestens bei der Regierungsbeteiligung kapitulieren sie verblendet vor der “Alternativlosigkeit” der ach so heiligen Marktwirtschaft.
Wir müssen den Kampf selber führen, die Befreiung kann nur unser eigenes Werk von Unten sein, niemand kann uns repräsentieren. Wenn wir uns selber organisieren und unser Leben nicht den Politikern überlassen, können wir unsere Umstände ändern. Dann können wir eine Gesellschaft aufbauen in der Freiheit und Gleichheit unser Leben bestimmt, statt Ausbeutung, Unterdrückung, Angst und Zwang.
Lasst uns darum die Straße nehmen: Gegen das tägliche Elend, gegen den Krieg!
Für die Selbstorganisation, für die Revolution, für die Anarchie!
Lasst uns für das Leben kämpfen, für ein Leben in Würde!
Gegen den Krieg!
Ein explosiver Machtkampf zwischen den Herrschenden dieser Erde droht uns alle in ihrem Zerstörungswahn zu vernichten. Sobald sie den nächsten sinnlosen Krieg beginnen, sollen wir unsere Lebenspartner, Freunde, Enkel, Brüder und Söhne für ihre geopolitischen Machtspielchen opfern. “Deutschland wird leben, auch wenn wir sterben müssen”, so sagen sie uns… Wir sagen Nein! Kein einziges Menschenleben soll für das Staatsinteresse geopfert werden.
Sobald der Kriegsfall eintritt ist der Einzug zum Wehrdienst nicht weit. Beim Militär wurden schon immer „echte Männer“ aus jungen Menschen gemacht. Um junge Rekrut*innen wehrfähig zu machen quält man sie, bis jede Individualität abgestorben ist. Die erzieherischen Mittel dazu sind Härte, Disziplin, Gewalt und Angst. Heraus kommt ein Mensch, der bereit ist für das nationale und patriarchale Kollektiv zu töten und zu sterben.
Den Beweis ihrer “Männlichkeit” treten sie durch den Kampf mit sich selbst (also ihren Grundbedürfnissen, Ängsten, Mitgefühl, Freiheitsdrang und eigener Meinung) und „dem Feind“ an. Dabei kommt ein soldatischer Charakter heraus, der jeder Menschlichkeit beraubt ist und zur Gewalt gegen sich und andere neigt. Aufgrund der traumatischen Erlebnisse an der Front und der brutalen Disziplinierung zur “Mannhaftigkeit”, sowie durch Erfahrung und Zugang zu Waffen neigen Soldaten besonders zu Gewalt in Beziehungen bis hin zu Femiziden.
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Last verified: 14 Sep 2026 Source: planlos-leipzig.org Report an issue