Queeres Klassismus Empowerment Wochenende
About the event
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Das Wochenende richtet sich an Menschen, die auf Grund ihrer sozialen Herkunft von Klassismus betroffen sind.
Falls du dich manchmal merkwürdig fühlst, wenn Freundinnen oder Kolleginnen von ihrer Kindheit erzählen – von Skiurlauben, vom Musikinstrumentenunterricht oder wie selbstverständlich von Auslandsaufenthalten. Wenn sie scheinbar mühelos mehrere Sprachen sprechen und ihnen Formulieren, Schreiben, oder Präsentieren leichtfällt. Zumindest wirkt es manchmal so. Vielleicht kommt bei dir das Gefühl auf, dich mehr anstrengen zu müssen, nicht gut genug zu sein oder verstecken zu müssen, wie du aufgewachsen bist.
Du machst dir heute vielleicht Sorgen ums Geld, auch wenn jetzt eigentlich genug da ist. Bei vielen Menschen, die diese Erfahrungen gemacht haben, entsteht ein Imposter-Gefühl. Solche Momente, in denen die eigene Herkunft plötzlich spürbar wird, tauchen immer wieder auf – im Freundeskreis, in der Wahlfamilie, in Politgruppen oder auch in Beziehungen und können Spannungen, Scham und Traurigkeit entstehen. Oft spricht man darüber jedoch nicht, sondern geht stattdessen darüber hinweg, weil es sich irgendwie unangenehm anfühlt, sich damit zu zeigen. Genau dafür möchten wir einen Raum schaffen: Wenn du Lust hast, das gemeinsam mit anderen zu reflektieren und auch deiner eigenen Verletzlichkeit Raum zu geben, freuen wir uns sehr, wenn du dabei bist.
Wir haben vor, gemeinsam mit Elementen aus Körperarbeit, Biographiearbeit, Austausch und Impulsen von Expert*innen einen Raum zu eröffnen, in dem du dich ausprobieren und reflektieren kannst. Gleichzeitig schauen wir auf die vielfältigen Verflechtungen von Klassismus mit anderen Diskriminierungs- und Ungleichheitserfahrungen: Queerness, Rassismus, Migration, Ableismus, Geschlecht und weitere Perspektiven greifen ineinander und prägen unsere Lebensrealitäten auf unterschiedliche Weise. Diese intersektionalen Erfahrungen mitzudenken ist ein zentraler Bestandteil des Wochenendes.
Dieses Wochenende ist ein Raum, um genau darüber ins Gespräch zu kommen. Wir nehmen uns Zeit für Austausch, fürs Zuhören, fürs Wiedererkennen – und für gegenseitige Stärkung. Unterschiedliche Lebensgeschichten dürfen nebeneinanderstehen, ohne Vergleiche und ohne Erklärungsdruck. Gemeinsam suchen wir nach Wegen, wie Solidarität entstehen kann und wie Herkunft nicht beschwert, sondern als Teil der eigenen Stärke sichtbar wird.
Begleitet werden wir durch spannende Referent*innen, die uns mitnehmen auf eine gemeinsame Reise durch das Thema Klassismus – mit Geschichten, Perspektiven und Impulsen, die berühren, zum Nachdenken anregen und neue Verbindungen möglich machen.
30. Oktober bis 1. November 2026 Freitag: 18:00 – 20:30 Uhr Samstag: Wir beginnen mit Frühstück um 9:30 Uhr, um 10:00 starten wir rein bis abends 19:00 Uhr. Sonntag: Wir beginnen wieder mit Frühstück um 9:30 Uhr, starten um 10:00 Uhr rein und enden um 15:00 Uhr.
In den Räumen von Shambhala Genter Straße 25, Köln, 50672
Verpflegung Für leckeres, veganes Frühstück, Mittagessen und Snacks wird am Samstag und Sonntag gesorgt sein. Solltest du bestimmte Bedürfnisse hinsichtlich des Essens haben, gib uns gern bei deiner Anmeldung Bescheid. Samstagabend könnten gemeinsam die, die noch Lust haben, zusammen Essengehen. Freitag: SelbstverpflegungSamstag: Frühstück, Mittagessen und Abendessen inklusiveSonntag: Frühstück und Mittagessen inklusive
Kosten & SpendeDas Wochenende ist für Teilnehmende kostenlos, inkl. Verpflegung. Für diejenigen, die über die finanziellen Möglichkeiten verfügen, schlagen wir eine Spende in Höhe von 80 € vor.
ÜbernachtungEs besteht die Möglichkeit in den Räumen von Shambala zu übernachten. Sprich uns bitte an, wenn du im Shambala Zentrum übernachten möchtest. Es gibt Matten, du müsstest lediglich einen Schlafsack mitbringen. Duschen gibt es vorort leider nicht.
🧭 begleitet wird das Wochenende von: Merit (sie/keine Pronomen) und Lui (keine Pronomen) und Malin (they/them).Da wir selbst trans und nicht-binär sind, wünschen wir uns einen diskriminierungsarmen Raum für Menschen wie uns. Deshalb sollten Menschen, die sich anmelden, vertraut sein mit gendersensibler Sprache.
Den genauen Plan der drei Tage schicken wir dir vor dem Wochenende zu.
Anmeldung über: diqui@rubicon-koeln.de Rückfragen an: 0221 27 66 999 48
Diese Veranstaltung wird durchgeführt vom Projekt DIQUI – Demokratie ist queer und intersektional.DIQUI wird im Rahmen des Bundesförderprogramms „Demokratie leben!“ vom BMBFSFJ gefördert.
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Last verified: 29 Oct 2026 Source: rubicon-koeln.de Report an issue